Cross-Chaco-Expedition, Ziel: Raum Filadelfa, Loma Plata
Agregado el: 2017-01-19
Schwerpunkt: mennonitsche Geschichte und Siedlungsraeume und Schlachtfelder des Chaco-Krieges
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Der paraguayische Chaco, vom oestlichen Landesteil durch den Rio Paraguay und die Bruecke de Remanso getrennt, koennte kontrastreicher nicht sein.

Er ist kein Reiseziel unter vielen sondern eher eine Herausforderung und zugleich unvergessliches Erlebnis fuer denjenigen Reisenden, der bereit ist, sich seinen harten Bedingungen zu unterwerfen und ausserhalb von Hotel und Unterkunft auf gewohnten Komfort und Bequemlichkeit zu verzichten.

Der gelegentliche Besucher ist geneigt, den Chaco in Abwandlung des Churchill-Ausspruchs beinahe ehrfurchtsvoll mit Staub, Schweiss und Traenen zu charakterisieren. Das mag in gewissem Masse stimmen, greift aber zu kurz. Ein Besuch im rauhen Westen mit seinen kraeftigen Winden, dem alles durchdringenden Staub, der zermuerbenden, bruetenden Hitze, morastig-rutschigen Lehmpisten und hin und wieder sintflutartigen Regenfaellen ist zwar nicht unbedingt das Optimale fuer Menschen, denen Reinlichkeit, Bequemlichkeit und Ordnung des Ablaufes ueber alles gehen.

Der Chaco ist aber andererseits gerade wegen seiner Wildheit wunderschoen, und er zieht den Besucher mit seiner Urspruenglichkeit, Kargheit und auch Haerte in seinen Bann. Gleichzeitig zeigt er sich dem unvorbereiteten Entdecker mittels seiner kraftvollen Natur aber auch widerborstig, unberechenbar, tueckisch, wild und durchaus auch gefaehrlich.

El Chaco Paraguayo, was in der Sprache der lokalen Einheimischen soviel wie Jagdgruende bedeutet, steht unter anderem fuer eines der letzten, in grossen Teilen gaenzlich unerforschten Gebiete der Erde, fuer phantastische und entbehrungsreiche Errungenschaften der Siedler der drei mennonitischen Kolonien Fernheim, Menno und Neuland, unzaehlige indianische aldeas, Rinder-, Fleisch- und Milchwirtschaft, Anbau von Erdnuessen, Mahnmale und Schlachtfelder der unvergessenen defensores del chaco im Krieg der 30er Jahre gegen Bolivien, eine atemberaubend vielfaeltige und urspruengliche Tier- und Pflanzenwelt sowie nicht zuletzt den tagtaeglichen Kampf seiner Bewohner um das lebenspendende Wasser.

Reisepreis: (auf Anfrage; abhaengig von der Anzahl der Reisenden, Teilnehmerzahl begrenzt auf drei bzw. sechs Personen)
 
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